Mal wieder schwanger werden?

Wenn Gemeinden neue Gemeinden gründen, ist es so, als bekäme man ein Baby. Tochtergemeindegründung nennen wir als Inland-Mission es, wenn von einer bereits bestehenden Gemeinde eine bestimmte Anzahl von Menschen ausgesendet wird, um an einem anderen Ort in der Nähe oder unter anderen Menschen (Milieus) Gemeinde zu gründen.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten waren mit Abstand die meisten Gemeindegründungen im Bund Freier evangelischer Gemeinden Tochtergemeindegründungen. Es gibt eine Reihe von Argumenten, die für eine Gründung einer Tochtergemeinde – ausgehend von einer „etablierten“ Gemeinde – sprechen:

  • Der neue Ort oder die neue gesellschaftliche Gruppe, die adressiert werden soll, sind oftmals der Muttergemeinde bekannt. Die Ausgesendeten müssen nicht umziehen und kennen die räumlichen Gegebenheiten (Kultur, Mentalitäten, Milieus, Sprache, etc.) in aller Regel sehr gut.
  • Im Vergleich zur Initiativgemeindegründung ist die Gründung einer Tochtergemeinde kostengünstiger und effizient.
  • Neu gegründete Gemeinden werden sehr schnell finanziell und organisatorisch selbstständig.
  • Tochtergemeindegründung schafft positive Dynamik in der Muttergemeinde („Wir sind schwanger“). Der Erfahrung nach werden neue Gaben bei den Gemeindegliedern und Ausgesendeten freigesetzt („Gabenexplosion“). Freigewordene Lücken in der Muttergemeinde werden wieder schnell geschlossen.

Bist du Pastor oder leitender Verantwortlicher einer Gemeinde und an einer Tochtergemeindegründung interessiert? Sprich uns gerne an – wir beraten dich und deinen Leitungskreis gerne. Oder benötigst du weitere Informationen zum Thema Tochtergemeindegründung? Hier können wir dir unser Buch „Bewegt – Neue Gemeinden gründen“ empfehlen.