Was macht überhaupt die Inland-Mission?

Die Inland-Mission ist ein Arbeitszweig des Bundes FeG und hilft neue Gemeinden zu gründen – durch Beraten, Begleiten, Schulen und Unterstützen. Sie arbeitet partnerschaftlich zusammen mit Kreisen, Gründungsteams und Gemeinden, um diese Aufgabe zu erfüllen. Genau genommen ist dies die Hauptaufgabe des Referates Gemeindegründung. Dieses Referat stellt sich die Frage: „Wie muss Gemeinde in der heutigen Zeit aussehen und wie können wir mithelfen, dass diese entsteht?“ Das Referat Evangelisation stellt sich die Frage: „Wie können wir heute das Evangelium verkünden, dass es auch wirklich als „Gute Botschaft“ ankommt?“

Geht das alles von Witten aus?

Der Missionsauftrag Jesu wird am besten umgesetzt, wenn Kreise und Gemeinden Verantwortung für ihre Region übernehmen. Die regionalen Arbeitskreise wissen, wo Gemeinden sind, die eine neue Gemeinde gründen können und wo die missionarische Herausforderung am größten ist. Seit Jahrzehnten gründet die Inland-Mission neue Gemeinden an neuen Orten. Aber die große Herausforderung besteht darin, dass Gemeinden selber Gemeinden gründen. Schon zu neutestamentlicher Zeit breitete sich das Reich Gottes wie ein Lauffeuer aus, weil Gemeinden neue Gemeinden hervorbrachten. Übrigens: wir wollen nicht den Bund groß machen, sondern treu den Auftrag Jesu erfüllen. Denn durch mehr Gemeinden werden mehr Menschen für Christus gewonnen.

Wie und wann wird eine FeG Gründungsgemeinde selbsständige Bundesgemeinde?

Eine Gemeinde hat die Gründungsphase hinter sich, wenn sie mindestens etwa 25 Mitglieder, eine Satzung/Ordnung und eine gewählte Leitung hat und außerdem weitgehend finanziell selbständig ist. Wenn diese und wenige andere Voraussetzungen erfüllt sind, kann sie über den für sie zuständigen Bundessekretär formlos die Mitgliedschaft im Bund Freier evangelischer Gemeinden beantragen. Etwas ausführlicher finden Sie die Frage auf Seite 2 der Infos für Gründungsgemeinden beantwortet.